Orthopädie Rickert · Privatpraxis in Seligenstadt
Bildgebende Untersuchungen können dabei helfen, Verletzungen, Verschleißveränderungen und andere Erkrankungen des Bewegungsapparates genauer einzuordnen. Welche Untersuchung geeignet ist, richtet sich nach Ihren Beschwerden, dem Untersuchungsbefund und der konkreten medizinischen Fragestellung.
Eine bildgebende Untersuchung sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, ob die dargestellten Veränderungen zu den Beschwerden und zum körperlichen Untersuchungsbefund passen.
Deshalb beginnt die Diagnostik mit einem persönlichen Gespräch und einer gezielten orthopädischen Untersuchung. Erst danach wird entschieden, ob eine neue Bildgebung erforderlich ist und welches Verfahren die medizinische Fragestellung am besten beantworten kann.
Bereits vorhandene Röntgen-, MRT-, CT- oder DVT-Aufnahmen können zum Termin mitgebracht und in die fachärztliche Beurteilung einbezogen werden.
Die digitale Volumentomographie, kurz DVT, ist ein dreidimensionales bildgebendes Verfahren, das mit Röntgenstrahlung arbeitet. Während der Aufnahme werden aus unterschiedlichen Richtungen Bilddaten erzeugt und anschließend zu einem dreidimensionalen Datensatz zusammengesetzt.
Aus diesem Datensatz können einzelne Schichten und unterschiedliche Ansichten des untersuchten Bereichs rekonstruiert werden. Dadurch lassen sich insbesondere knöcherne Strukturen räumlich beurteilen.
Die DVT ist nicht automatisch für jede orthopädische Fragestellung geeignet. Ob sie einen diagnostischen Vorteil bietet, wird im Einzelfall ärztlich entschieden.
Die DVT kann insbesondere dann eingesetzt werden, wenn knöcherne Strukturen eines Gelenks oder einer Extremität dreidimensional beurteilt werden sollen.
Welche Körperregionen tatsächlich mit dem vorhandenen DVT-System untersucht werden können, hängt von Bauart und Zulassung des Geräts ab.
Unterschiedliche Beschwerden erfordern unterschiedliche Untersuchungsverfahren. Wir wählen die geeignete Bildgebung anhand Ihrer Beschwerden, des klinischen Befundes und der medizinischen Fragestellung aus.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das ohne Röntgenstrahlung auskommt. Mithilfe starker Magnetfelder und Hochfrequenzimpulse entstehen detaillierte Schnittbilder des Körpers.
Besonders gut lassen sich Bandscheiben, Nerven, Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel und Knochenmark beurteilen. Deshalb ist die MRT in der Orthopädie unter anderem bei Bandscheibenbeschwerden, Sportverletzungen, Gelenkschmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule wichtig.
Auch Veränderungen, die auf gewöhnlichen Röntgenaufnahmen nicht ausreichend sichtbar sind, können mithilfe einer MRT genauer untersucht werden. Ob eine MRT erforderlich ist, wird individuell entschieden.
Die digitale Volumentomographie ermöglicht eine dreidimensionale Darstellung knöcherner Strukturen. Sie kann insbesondere bei ausgewählten Gelenkveränderungen, Knochenverletzungen und Fehlstellungen zusätzliche Informationen liefern.
Die Computertomographie erzeugt detaillierte Schnittbilder mithilfe von Röntgenstrahlung. Sie eignet sich insbesondere zur Beurteilung komplexer Knochenverletzungen und bestimmter Veränderungen der Wirbelsäule.
Bereits vorhandene CT-Aufnahmen können in die Diagnostik und Behandlungsplanung einbezogen werden.
Röntgenaufnahmen ermöglichen eine Beurteilung von Knochen, Gelenkstellungen, Arthrose und zahlreichen Verletzungen. Bei Bedarf können weiterführende Untersuchungen ergänzend eingesetzt werden.
Welches Verfahren sinnvoll ist, hängt von der individuellen medizinischen Fragestellung ab. Nicht jede Untersuchung ist für alle Beschwerden gleichermaßen geeignet.
Eine zeitnahe bildgebende Untersuchung kann wichtig sein, um Beschwerden abzuklären und die weitere Behandlung zu planen.
Bei entsprechender medizinischer Indikation unterstützen wir unsere Patientinnen und Patienten bei der kurzfristigen Organisation von MRT- und DVT-Untersuchungsterminen. Die Terminvergabe erfolgt abhängig von den verfügbaren Untersuchungskapazitäten.
Darüber hinaus haben wir Zugang zu einem offenen MRT.
Ein offenes MRT kann insbesondere für Menschen mit Platzangst oder eingeschränkter Beweglichkeit eine angenehmere Untersuchungsalternative sein.
Ob diese Untersuchungsmethode geeignet ist, hängt von der medizinischen Fragestellung und den technischen Möglichkeiten des jeweiligen Geräts ab.
Untersuchungstermin anfragenEin Vorteil der DVT liegt in der räumlichen Darstellung von Knochen und Gelenken. Der untersuchte Bereich kann in unterschiedlichen Ebenen betrachtet werden, ohne dass dafür mehrere voneinander unabhängige Aufnahmen erforderlich sind.
Dies kann beispielsweise hilfreich sein, wenn sich Strukturen in einer herkömmlichen Röntgenaufnahme überlagern oder die genaue Lage einer knöchernen Veränderung beurteilt werden soll.
Die DVT stellt insbesondere Knochen mit hoher räumlicher Genauigkeit dar. Für die detaillierte Beurteilung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bandscheiben, Nerven und anderen Weichteilen ist sie jedoch nur eingeschränkt geeignet.
Bei entsprechenden Fragestellungen kann deshalb eine MRT-Untersuchung erforderlich sein. Auch bei bestimmten komplexen Verletzungen oder Untersuchungen größerer Körperbereiche kann eine CT die geeignetere Methode darstellen.
Metallische Implantate können abhängig von Material, Lage und Untersuchungstechnik Bildstörungen verursachen. Ob eine diagnostisch ausreichende Beurteilung möglich ist, wird individuell geprüft.
Da die DVT mit Röntgenstrahlung arbeitet, darf sie nur durchgeführt werden, wenn der erwartete diagnostische Nutzen die mögliche Strahlenbelastung rechtfertigt.
Der untersuchte Bereich und die Aufnahmeparameter werden soweit möglich an die medizinische Fragestellung angepasst. Ziel ist eine diagnostisch ausreichende Bildqualität bei möglichst niedriger Strahlenexposition.
Eine pauschale Aussage, die DVT sei grundsätzlich strahlungsärmer als eine CT, wäre nicht korrekt. Die tatsächliche Strahlenexposition hängt unter anderem von Körperregion, Aufnahmevolumen, Gerät, Untersuchungsprotokoll und Fragestellung ab.
Beschwerden, Untersuchungsbefund und vorhandene Aufnahmen werden beurteilt. Anschließend wird entschieden, ob eine DVT medizinisch sinnvoll ist.
Der untersuchte Körperbereich wird passend positioniert. Während der kurzen Aufnahme sollte er möglichst ruhig gehalten werden.
Die rekonstruierten Schicht- und 3D-Aufnahmen werden fachärztlich beurteilt und anschließend mit Ihnen besprochen.
Für die Untersuchung ist in der Regel keine besondere Vorbereitung erforderlich. Metallische Gegenstände im Aufnahmebereich müssen gegebenenfalls abgelegt werden.
Bringen Sie vorhandene Aufnahmen und Befundberichte derselben Körperregion möglichst vollständig mit. Dadurch können unnötige Wiederholungsuntersuchungen vermieden und Veränderungen im Verlauf besser beurteilt werden.
Nach der Untersuchung werden die Aufnahmen in Zusammenhang mit Ihren Beschwerden und dem klinischen Untersuchungsbefund ausgewertet.
Prof. Dr. med. Marcus Rickert erklärt Ihnen die relevanten Befunde und bespricht, ob eine Behandlung erforderlich ist und welche konservativen oder operativen Möglichkeiten infrage kommen.
Eine auffällige Bildveränderung muss nicht immer die Ursache der Beschwerden sein. Ebenso können relevante Beschwerden bestehen, ohne dass sie in einer bestimmten Bildgebung vollständig dargestellt werden. Deshalb ist die gemeinsame Beurteilung von Beschwerden, Untersuchung und Bildgebung entscheidend.
Nein. Die DVT arbeitet mit Röntgenstrahlung und stellt vor allem knöcherne Strukturen dar. Die MRT arbeitet mit Magnetfeldern und eignet sich besonders zur Darstellung von Weichteilen.
Nein. Für viele Fragestellungen ist eine konventionelle Röntgenaufnahme vollkommen ausreichend. Eine DVT wird nur eingesetzt, wenn die dreidimensionale Darstellung einen zusätzlichen diagnostischen Nutzen erwarten lässt.
Die Aufnahme selbst verursacht keine Schmerzen. Bei akuten Verletzungen kann die notwendige Positionierung des betroffenen Bereichs jedoch unangenehm sein. Bitte weisen Sie uns darauf hin.
Bänder, Sehnen und andere Weichteile lassen sich mit der DVT nur eingeschränkt beurteilen. Für solche Fragestellungen ist häufig eine MRT-Untersuchung geeigneter.
Ja. Bringen Sie vorhandene Aufnahmen möglichst auf einem Datenträger oder über einen verfügbaren digitalen Zugang sowie die zugehörigen Befundberichte mit.
Die Kostenübernahme hängt von der medizinischen Indikation, der Versicherung und dem individuellen Tarif ab. Privatversicherte sollten bei Unsicherheit vorab Rücksprache mit ihrer Versicherung halten. Selbstzahler erhalten vor der Untersuchung Informationen über die voraussichtlichen Kosten.
Die Untersuchung und Beratung erfolgen für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie für Selbstzahler nach vorheriger Terminvereinbarung.
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